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Zwischen Wortmalerei und Streetart

Ein Atelierbesuch mit anschließendem Streetart-Walk durch den Kölner Stadtteil Ehrenfeld markierte den Auftakt des Kunstprojekts „SMS“ (Saxa macht Schule). In seinem Atelier empfing der Künstler Saxa (Sascha Lehmann) die Teilnehmenden aus der Jugendwerkstatt – und wurde direkt mit einer großen Frage konfrontiert: „Was ist eigentlich Kunst?“ Seine Antwort: „Jeder kann Kunst erschaffen und jeder kann ein Künstler sein – man muss einfach anfangen und machen.“
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Datum:
12. Mai 2026
Von:
Verena Weiden

Genau das setzten die Jugendlichen sofort um. Noch vor Ort begannen sie mit der Arbeit an ihren eigenen Werken. Im Zentrum des Projekts stehen sogenannte Patches – kleine Bildflächen, auf denen Gedanken, Gefühle oder einzelne Begriffe zu einem selbst gewählten Thema festgehalten werden, in der eigenen Sprache und Handschrift. Vorgegeben ist lediglich die Linienführung: Mal wird mit feinem, mal mit breitem Stift gearbeitet.

Die einzelnen Patches werden später zu einem großen gemeinsamen Kunstwerk zusammengesetzt. So verbindet das Projekt individuelle Gestaltung und Kreativität mit gemeinschaftlichem Arbeiten: Jeder persönliche Beitrag wird Teil eines größeren Ganzen.

Im fertigen Patchwork wird schließlich das Motiv sichtbar, das die Jugendlichen ausgewählt haben: „I have a Dream“ des Streetart-Künstlers Banksy. Passend dazu geht es auch in ihren Arbeiten um Träume, Wünsche und Hoffnungen.

Welche Gedanken die Teilnehmer*innen auf ihren Patches festgehalten haben, zeigen sie im Juli: Dann präsentieren sie ihr gemeinsames Kunstwerk in der Jugendwerkstatt.