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Haus Mondial 2026
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Haus Mondial 2026

45 Jahre voller Hoffnung: Das Haus Mondial!

Mit Ihrer Hilfe wird Ankommen möglich.

Das Haus Mondial

Was verbinden Sie mit den 60er und 70er Jahren? Wo haben Sie oder Ihre Familie damals gelebt?

Die Eltern unseres Kollegen Carlos* gehörten zu den südeuropäischen Gastarbeiter*innen, die damals auch nach Bonn kamen. Sie brachten nicht nur die Bereitschaft zum Anpacken mit, sondern auch die Sorgen und Probleme vieler Familien in der Fremde: die Überforderung mit der neuen Sprache, die Schwierigkeiten beim Eingewöhnen und die Einsamkeit weit weg von der Heimat. Carlos Mutter erzählt noch heute davon, wie sie hoffnungsvoll, mit klopfendem Herzen und ohne Deutsch zu sprechen zu ihrem Ehemann reiste, der bereits als Gastarbeiter im Schichtdienst tätig war und in Bonn lebte. Es waren Mitarbeiter*innen der Bonner Caritas, die Familien wie die von Carlos an die Hand nahmen. Hier fanden sie Hilfe beim Ausfüllen der Formulare, Unterstützung bei der Suche nach einer eigenen kleinen Wohnung, aber auch Kontakte zu Landsleuten.

Heute, fünf Jahrzehnte später, ist Carlos – Sohn ehemaliger Gastarbeiter*innen – selbst stolzer Bonner. Er ist Sozialarbeiter und arbeitet inzwischen beim Fachdienst für Integration und Migration der Caritas Bonn im Haus Mondial, Bonns größter Anlaufstelle für Migrant*innen. Carlos möchte etwas zurückgeben und Menschen unterstützen, die in einer ganz ähnlichen Situation sind wie damals seine Familie.

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Aktuell sind es vor allem Menschen, die vor Kriegen z. B. im Iran, in der Ukraine oder Afghanistan fliehen, die Hilfe bei der Bonner Caritas suchen. Nachdem sie in einer zentralen Unterkunft vorübergehend ein Dach über den Kopf erhalten, haben sie viele Fragen. Wir helfen „als Freunde in der Fremde“. Viele verschiedene Fachleute, wie Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen, arbeiten bei uns Hand in Hand, um die bestmögliche Unterstützung anzubieten, z. B.

  • unabhängige Beratung und Hilfe durch den „bürokratischen Dschungel“: Unsere Fachleute helfen im Dialog mit den Behörden, unterstützen z. B. bei der Anerkennung von schulischen und beruflichen Abschlüssen, bei Formularen, bei der Schulanmeldung der Kinder und beim Jobcenter. Wir stellen Sprachmittler*innen zur Verfügung und können so in über 80 Sprachen kommunizieren.
  • Spracherwerb: In unseren Räumen bieten wir Sprachkurse an.
  • „Offener Treff“, Kreativ- und Freizeitangebote: Gemeinsame Aktivitäten, wie Bonn erkunden oder ein Besuch im Kölner Dom, helfen, unsere Kultur kennenzulernen und den „Kopf mal in eine andere Richtung zu bekommen“. Frauen mit ihren Kindern stehen dabei besonders im Fokus.
(* Zum Schutz der Betroffenen haben wir die Namen in diesem Text geändert.)
(* Zum Schutz der Betroffenen haben wir die Namen in diesem Text geändert.)

Doch die Herausforderungen wachsen: In Bonn aktuell eine bezahlbare Bleibe zu finden, ist für jeden schwer. Für Migrant*innen heute fast unmöglich. Von den aktuellen Mittelstreichungen ist vor allem die Asylverfahrensberatung betroffen. In Bonn würde eine ganz wichtige Stütze für Schutzsuchende wegbrechen, wenn wir diese Lücke nicht schließen können.

In diesem Sommer wollen wir mit dem Haus Mondial Jubiläum feiern, aber nicht mit Sekt, sondern mit Taten! Dabei brauchen wir Sie an unserer Seite.

Bitte zeigen Sie Nächstenliebe und helfen Sie mit Ihrer Spende, die wichtige Arbeit des Haus Mondial fortzuführen und weiterhin Menschen das Einleben in Bonn zu erleichtern. Es gibt immer wieder Angebote, die wichtig, aber nicht ausreichend finanziert sind. Vielen Dank.

 

Ihre Spende wirkt hier in Bonn.

 Machen Sie unsere Stadt freundlicher. Für Menschen in der neuen Heimat und für uns alle.

Mit 90 Euro...

Wohnführerschein

helfen Sie, ein Zuhause zu finden!

Menschen mit Migrationshintergrund haben oft große Schwierigkeiten, eine Mietwohnung zu finden. Offenbar befürchten Vermieter*innen, dass es mit ausländischen Mieter*innen mehr Probleme geben könnte. Deshalb bietet das Haus Mondial den Wohnführerschein an. Ihre
Spende hilft, einen solchen Kurs zu finanzieren.

Mit 300 Euro...

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beteiligen Sie sich an der 6-wöchigen Unterstützung und Begleitung einer Person. 

Haben nicht alle Menschen ein Recht auf Heimat, einen sicheren Ort und ein echtes Zuhause? Bitte helfen Sie – jeder Euro zählt. Herzlichen Dank!

Mit 500 Euro...

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finanzieren Sie die Unterstützung durch eine*n Sprachmittler*in.

Kultur- und Sprachmittler*innen sind eine wichtige Unterstützung bei unserer Begleitung und Beratung. Diese Muttersprachler*innen unterstützen uns auf Honorarbasis. Wir verfügen aktuell über ein Netzwerk in 80 Sprachen.

 

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Sie möchten einen anderen Betrag spenden? Gerne!

Viele der Angebote im Haus Mondial, dem Fachdienst für Integration und Migration der Caritas Bonn, werden über Projektförderungen aus Landes- und Bundesmitteln sowie Stiftungen unterstützt. Doch für einen erheblichen Teil der Angebote müssen wir die Kosten selbst aufbringen. Gerade wenn es darum geht, schnell auf neue Situationen zu reagieren, stellt uns das immer wieder vor große Herausforderungen.

Die hier beschriebenen Bedarfe sind beispielhaft aufgelistet. Sie können sicher sein, dass Ihre Spenden unserer Arbeit mit geflüchteten Menschen und dem Haus Mondial zugutekommen. Wir helfen – unabhängig von Nationalität, Konfession oder Herkunft.

45 Jahre voller Hoffnung:

Das Haus Mondial!

Casa Italia Archiv Caritas Bonn Haus Mondial

1964 entsteht in Bad Godesberg das Casa Italia. Hier finden die sogenannten „Gastarbeiter*innen“ Hilfe bei Behördengängen, aber auch Ansprechpersonen bei familiären Problemen, und sie können Kontakte zu ihren Landsleuten knüpfen. Mit weiteren Anwerbeabkommen ziehen auch Arbeiter*innen aus Spanien, Portugal, der Türkei, Jugoslawien und anderen Ländern nach Deutschland. 

1973 übernimmt die Bonner Caritas die Aufgabe der sozialen Betreuung ausländischer Arbeitskräfte. Damals gab es in Bonn eine Beratungs- und Begegnungsstätte für Italiener*innen in Bad Godesberg (Casa Italia) und eine Beratungsstelle für Spanier*innen in der Bonner Innenstadt. Zu dieser Zeit wohnen 5.700 Spanier*innen, 4.700 Italiener*innen, 1.900 Portugies*innen und etwa 1.000 Jugoslaw*innen – mitsamt etwa 5.000 Familienangehörigen in Bonn.

1980 wird der Treffpunkt für Italiener*innen, das Casa Italia, geschlossen. 

Straßenfest Haus Mondial Caritas Bonn

Dafür entsteht jetzt im neu erworbenen Haus in der Fritz-Tillmann-Straße 9 eine generelle Beratungs- und Anlaufstelle für ausländische Mitbürger*innen, das „Ausländerhaus“. Es wird im Juni 1981 mit einem großen Straßenfest eröffnet. 

Beim Straßenfest zum 10-jährigen Bestehen des „Ausländerhauses“ 1991 wird deutlich, wie viele unterschiedliche Kulturen in Bonn heimisch geworden sind.

1995 wird das „Ausländerhaus“ in Haus Mondial umbenannt. So spiegelt sich die Idee von Integration und Vielfalt auch im Namen der Einrichtung wider. Gleichzeitig bündelt man die Fachdienste für ausländische Arbeitnehmer*innen, Aussiedler*innen und Geflüchtete zu einem „Sozialdienst für Migranten“.

Das Haus Mondial ist heute die größte soziale Einrichtung in Bonn, die Migrant*innen in allen Belangen ihres Alltagslebens und in jeder Phase der Integration unterstützt.

So umfassend unterstützen wir Geflüchtete

Das Haus Mondial: Bitte helfen Sie! 

Das Haus Mondial

Das Haus Mondial ist die größte soziale Einrichtung in Bonn, die Migrant*innen in allen Belangen ihres Alltagslebens und in jeder Phase der Integration unterstützt. 

Wir begleiten sie in den ersten Wochen und Monaten, manchmal sogar über Jahre. Unser Team ist interkulturell und spricht viele Sprachen. Viele verschiedene Fachleute, wie Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen, arbeiten bei uns Hand in Hand, um die bestmögliche Unterstützung anzubieten.

  • Beratung in allen Fragen der Integration: Unsere Fachleute helfen z. B. im Dialog mit Ämtern und Behörden, unterstützen bei allen Fragen des Aufenthalts und bei den vielen Problemen, den Alltag in Deutschland zu verstehen und zu bewältigen.
  • Psychologische und Soziale Beratung für Geflüchtete mit traumatischen Erfahrungen, in psychologischen und psychosozialen Einzelgesprächen und Gruppenangeboten
  • „Offener Treff“ und Gruppenangebote wie Gesprächsgruppen für Menschen mit Fluchterfahrung oder Mutter-Kind-Gruppen
  • Wo immer möglich, richten wir passende Kurse ein, z. B. Deutschkurse, Computerkurse für Frauen oder Kurse für den Wohnführerschein.
  • Sprach- und Kulturmittler*innen: Durch unser Netzwerk an Muttersprachler*innen sprechen wir fast alle Sprachen.
  • Stabilisierende Kreativ- und Freizeitangebote: z. B. gemeinsam Bonn erkunden oder ein Besuch im Kölner Dom, um unsere Kultur kennenzulernen und den „Kopf mal in eine andere Richtung zu bekommen“. Wir richten uns dabei besonders an Frauen mit ihren Kindern.

 

Viele der Angebote im Haus Mondial werden über Projektförderungen aus Landes- und Bundesmitteln sowie Stiftungen unterstützt. Doch für einen erheblichen Teil der Angebote müssen wir als Caritas die Kosten selbst aufbringen. Gerade wenn es darum geht, schnell auf neue Situationen zu reagieren, wie zuletzt auf den Ukrainekrieg, stellt uns das immer wieder vor große Herausforderungen.

 

Den „typischen Flüchtling“ gibt es nicht! Viele flüchten mit ihren Kindern. Die ankommenden Menschen und ihre Geschichten sind so vielfältig wie die Gesellschaft, auf die sie hier bei uns treffen. Was viele gemeinsam haben, ist eine unsichere Zukunft ….

 

Im Alltag ankommen

und wirklich dazugehören

Amal Ibrahim

Als Amal I. 2016 mit ihren beiden Teenager-Söhnen in Bonn ankam, wurde sie von den vielen Herausforderungen fast erdrückt. Aus ihrer Heimat Syrien war die ganze Familie vor dem Krieg geflohen. Ihr Mann verstarb kurz nach der Flucht und sie musste sich mit ihren Söhnen alleine durchkämpfen. In Bonn fanden die drei zwar erstmal eine sichere Unterkunft, doch die Schwierigkeiten ließen kaum nach.

Es war unglaublich schwer, sich mit allem Neuen zurechtzufinden. Meine Jungs hatten anfangs große Probleme in der Schule. Und ich wusste nicht, wie ich ihnen helfen sollte. Ich verstand die Sprache und die Menschen genauso wenig wie sie. Ich konnte nicht – wie es deutsche Eltern vielleicht tun – einfach ein vertrauensvolles Gespräch mit den Lehrern suchen, um meine Kinder zu unterstützen. Ich saß selber völlig hilflos vor den ganzen Problemen. Vor allem die vielen Papiere und Anträge, die es in Deutschland gibt, haben mich überfordert“, erinnert sich Amal.

Über einen Deutschkurs lernte sie das Haus Mondial kennen. Ab diesem Moment veränderte sich vieles.

Ich konnte die Mitarbeiter*innen hier alles fragen und das hat mir sehr geholfen. Zum Beispiel auch bei den schulischen Problemen meiner Söhne. Und ich habe dabei sehr viel über die deutsche Gesellschaft und den Alltag hier verstanden.“

Inzwischen haben die Söhne die Schule erfolgreich abgeschlossen. Und Amal selber hat auch einen Job gefunden: Sie ist heute selbst Mitarbeiterin im Haus Mondial.

So kann ich anderen Menschen, die neu in Deutschland sind, ein bisschen helfen anzukommen. Genau wie es die Leute vom Haus Mondial damals für mich gemacht haben.“

Helfen Sie mit, Erfolgsgeschichten wie die von Amal und ihrer Familie zu ermöglichen.

Sie haben Fragen?

Ihr persönlicher Kontakt zu uns

Martina Deller

Martina Deller

Stabsstelle Fundraising
Caritasverband für die Stadt Bonn e.V.
Fritz-Tillmann-Straße 8–12
53113 Bonn

Unser Spendenkonto

Caritasverband für die Stadt Bonn e.V.

Institut: Sparkasse KölnBonn
BIC: COLS DE 33
IBAN: DE17 3705 0198 1921 9219 28